Beton

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Beton ist ein dem Stein ähnlicher Werkstoff, der aus Zement und einem Zuschlagstoff hergestellt wird. Als Zuschlag wird oft Kies oder ähnliches verwendet. Es gibt jedoch auch Holzbeton der, wie der Name schon sagt, Holzspäne als Zuschlagstoff verwendet.

Im Garten wird Beton vor allem für langlebiege Sturkturelemente eingesetzt und meist professionell von Fachmännern verarbeitet. Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) werden Scherzhaft auch Betongärtner genannt.

Vorteile von Beton

Richtig verarbeitet ist Beton ein sehr stabiler, langlebieger und witterungsbeständiger Werkstoff.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Oberfläche von Beton zu bearbeiten und so unterschiedliche Effekte zu erzeugen. Von groben Oberflächen über Muster bis hin zu hochglanz-polierten Oberflächen ist mit Beton viel möglich.

Auch große Bauteile können vor Ort hergestellt werden. Transportprobleme gibt es damit meist nicht.

Nachteile von Beton

Die Umweltbilanz von Beton ist nicht besonders gut. Für das Brennen von Zement wird sehr viel Energie verwendet. Damit ist Beton inzwischen für fast 10% des weltweiten CO2-Austosses verantwortlich.

Vor allem im Garten ist Beton oft dauerhafter als erwünscht. Wer schon einmal einen Garten übernommen hat, in welchem der Vorgärtner viel mit Beton gearbeitet hat, kann davon ein Lied singen. Der Rückbau von Betonbauten ist dabei sehr Zeit- und Arbeitsaufwändig.

Beton ist ein inaktiver Baustoff. Er erzeugt versiegelte Flächen ohne ökologischen Nutzen. Er wird auch nicht zersetzt, sondern muss irgendwann entsorgt werden.

Komplexe Bauwerke aus Beton benötigen einen Fachmann.

Verwendung im Garten

  • Pflanzgefässe
  • Strukturelemente
  • Wände (Sicht- und Windschutz)
  • Hochbeete
  • Nistkästen (Holzbeton)
  • Wege und Plätze
  • Gartenmöbel bzw. Sitzgelegenheiten
  • Deko
  • Teiche und Swimmingpools
  • Springbrunnen

Weblinks