Staude

Aus GartenWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff Staude beschreibt im allgemeinen eine mehrjährige, nicht verholzende Pflanze, die jedes Jahr blüht.

Abgrenzung

Ein- und Zweijährige Pflanzen blühen meist nur einmal. Dabei verwenden sie ihre gesamte Energie zur Blütenbildung und sterben dann ab. Im Gegensatz dazu blühen Stauden über ihre Lebensdauer immer wieder, auch wenn sie in manchen Vegetationsperioden durch Umwelteinflüsse die Blüte aussetzen können.

Anders als bei Gehölzen, stirbt bei Stauden im Winter der komplette überirdische Teil bis auf Überdauerungsorgane ab.

Überwinterung

Bei Stauden kann es sich um ganz unterschiedliche Pflanzen mit vollkommen verschiedenen Überwinterungsstrategien handeln.

Unterirdisch können Stauden z.B. mit Rhizomen, Knollen, Zwiebeln und anderen Wurzelspeicherorganen überdauern.

Einige Stauden behalten auch im Winter grüne Triebe, die knapp über dem Boden liegen und vom Laub bedeckt werden. Hierzu gehören z.B. die Astern. Andere Stauden wachsen sehr flach und überwintern knapp über der Erdoberfläche (Sedum u.a.).

Staudengärtner klassifizieren auch Zwergsträucher als Stauden, obwohl diese verholzen und teilweise Wintergrün sind.